Dass Frauen beim Kauf ihrer Unterwäsche sehr wählerisch sind, ist bekannt. Was „dessous“ getragen wird, muss nicht nur gut und bequem sitzen, vor allem muss es die optischen Reize entsprechend zur Geltung bringen. Aber Männer und Frauen ticken gelegentlich ja ein wenig anders. Deswegen haben wir uns bei Bloomboxer vor dem Start unseres Angebots ein paar Fragen gestellt: Was trägt Mann drunter? Achten Männer beim Kauf ihrer Unterwäsche eher auf Komfort oder auf Attraktivität? Wie oft kaufen sie überhaupt Unterwäsche und wie viel geben sie dafür aus? Und wie sieht das insbesondere bei Boxershorts aus?  

Interessante Einblicke in die Welt der Herrenunterwäsche liefern dabei verschiedene aktuelle Studien, die leider nicht alle öffentlich und kostenlos zugänglich sind. Deswegen können wir an dieser Stelle nur auszugsweise aus den Quellen zitieren.

Fangen wir mit den Marktzahlen an: Laut der Studie „Men’s Underwear in Europe“, 2012 herausgegeben von Gobi International, sollen 2012 in Deutschland 545 Mio. Dollar für Herren-Unterwäsche (inkl. Socken und Nachtwäsche) ausgegeben werden. Nur die Italiener investieren im europäischen Vergleich noch mehr (567 Mio.), Briten und Franzosen weniger.

Quelle: Gobi International, 2010

 

Aber wie viele Unterhosen besitzt der deutsche Mann überhaupt und wie viele kauft er pro Jahr? Die „Textilwirtschaft“ hat in ihrer umfangreichen Untersuchung „Verbraucher Fokus Men's Underwear“ im Jahr 2002 Grundlagendaten erhoben. Demnach liegen im Kleiderschrank des deutschen Mannes durchschnittlich 19 Unterhosen. Jährlich kauft er sich sechs neue dazu. Auffallend ist, dass Männer beim Kauf ihrer Unterwäsche heutzutage bereit sind, höhere Preise zu bezahlen, also mehr in Qualität investieren.

81 Prozent der männlichen Befragten achten beim Kauf ihrer Unterwäsche besonders auf ein angenehmes Tragegefühl, sowie auf einen bequemen Sitz. 52 Prozent legen zudem besonderen Wert auf eine genaue Passform. Mann liebt also den Komfort und die Bequemlichkeit – je älter der Mann, desto mehr trifft diese Aussage zu.

Angesichts dieser Fakten, überrascht es auch nicht, dass laut Textilwirtschaft knapp jeder dritte Mann gerne Boxershorts trägt. Laut dem „Global Underwear Market Report 2012“ von ystats.com sind weltweit sogar rund 40 Prozent aller verkauften Unterhosen Boxershorts.

Keine schlechte Wahl auch, bedenkt man ein anderes Umfrageergebnis: Demnach sehen 55 Prozent der Frauen ihre Männer am liebsten in attraktiver Unterwäsche. Wobei einfarbige Boxershorts von 30 Prozent der 16 bis 49-Jährigen Frauen bevorzugt werden. Jede dritte Frau mag Männer am liebsten in schönen Slips. Um beide Parteien gleichermaßen glücklich zu machen, wäre die perfekte Kombination demnach eine komfortable und zugleich attraktive Unterwäsche. Insbesondere jüngere Männer (16 bis 29 Jahre) nehmen sich dies zu Herzen und achten beim Kauf auf die modische Attraktivität ihrer Unterwäsche.

Angesichts von Euro- und Finanzkrise ist für einen Online-Shop wie uns auch der „Men's Underwear Index (MUI)“ interessant. Demnach beeinflusst die Konjunkturlage das Kaufverhalten von Unterwäsche. In konjunkturell harten Zeiten wird, so die Korrelation bisher, weniger Herren-Unterwäsche verkauft als in wirtschaftlich prosperierenden Perioden (Quelle: http://en.wikipedia.org/wiki/Men's_underwear_index).

Wir von Bloomboxer empfehlen: Wer antizyklisch investiert, sieht auch ohne Hosen immer gut aus!

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